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Die Sportlandschaft nördlich des Brombachsees ist um eine Sportgruppe reicher. Der neue Verein „Rad Sport Hügelland e.V.“ wurde Ende 2014 gegründet. Mit der Eintragung in das Vereinsregister, der Anerkennung als gemeinnütziger Verein und der Mitgliedschaft in den Fachverbänden wurden die nötigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit geschaffen. Aktuell knapp 30 Mitglieder um den ersten Vorsitzenden Jörg Domanowski (47), Journalist aus Enderndorf, haben sich zur Aufgabe gemacht, das Radsportangebot der Region zu fördern und auszubauen.

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Stadt Spalt (c) Joerg Domanowski

Unterstützt wird der Vereinsvorsitzende von den beiden zweiten Vorständen Manuell Contius (36), Rechtsanwalt aus Spalt und Dr. Oliver Grolms (40), Zahnarzt ebenfalls aus Spalt.

Bereits jetzt sind die Aktivitäten vielfältig. Ein wichtiges Ziel ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Bereits seit längerem läuft in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Georgensgmünd die Errichtung und der Betrieb eines Bike Parks in der Nähe des Recycling Hofes. Dieser wird im Frühjahr im Rahmen eines Events offiziell eröffnet und stößt bereits jetzt in der Bauphase auf viel Interesse und Zustimmung. „Mit dem Bike Park schaffen wir ein Angebot für alle Mountainbiker. Egal ob klein oder groß, Anfänger oder Experte, jeder kommt auf seine Kosten. Dazu kommt die gute Erreichbarkeit. Damit nimmt Georgensgmünd eine Vorreiterstellung für den Mountainbikesport in der Region ein“, so der Initiator des Projektes, Jörg Domanowski.

In Zusammenarbeit mit der Spalatin Schule in Spalt gibt es seit 2015 eine Mountainbike Arbeitsgemeinschaft. Hier lernen Schüler die Grundlagen des Sportes kennen. „Wir freuen uns dass wir die Möglichkeit bekommen, den Schülern unseren Sport näher zu bringen“ so Oliver Grolms. „Das Mountainbike ist ideal um den Kindern Geschicklichkeit und Fitness, aber auch Naturverbundenheit und technisches Verständnis spielerisch näher zu bringen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Vermittlung zwischen den verschiedenen Interessensgruppen der Waldnutzer. Hier werden in gemeinsamen Gesprächen einvernehmliche Lösungen entwickelt

„Bisher fehlte oft das Verständnis für die Sichtweise der jeweils anderen Seite. In den bisherigen Gesprächen mit Eigentümern, Jägern und Verwaltung konnten bereits viele Missverständnisse und Probleme angesprochen und mögliche Lösungswege erarbeitet werden. Dies ist für ein angenehmes Miteinander ausgesprochen positiv“, so Manuell Contius.